Sansibar - Insel der Träume

Paradiesische Strände, exotische Gewürze, die Weite des Meeres - dies und vieles mehr verbinden Urlaubssuchende, wenn sie an die Trauminsel Sansibar in Ostafrika denken. Doch Sansibar hat weit aus mehr zu bieten als in einigen wenigen Urlaubstagen erkundet werden kann: Die Altstadt von Sansibar (Stone Town) gehört seit dem Jahr 2000 zum UNESCO-Welterbe. Das Besondere an der Altstadt ist ihre Ursprünglichkeit. Die Häuser bestehen überwiegend aus Korallenstein und sind mehrheitlich in ihrer historischen Form erhalten geblieben. Aufwendige Restaurationen findet man hier - abgesehen von einzelnen Immobilien - nicht vor. Auf dem berühmten Darajani-Markt werden Fisch, Fleisch und Gemüse angeboten, in den schmalen Gassen der Altstadt findet man typisch einheimische Produkte, wie die bunten Tücher zum Kauf: Frauen tragen Kangas für Frauen, Männer tragen Kikoys.

"Das House of Wonder" machte seinem Namen alle Ehre

Sansibar Reiseführer

Das House of Wonder befindet sich in Stone Town. Der Sultanspalast wurde Ende des 19. Jahrhunderts gebaut. Der Name geht auf den Umstand zurück, dass es sich bei dem Palast um das erste mit fließend Strom und Wasser versorgte Gebäude Sansibars gehandelt hatte. Fast schon märchenhaft versteckt hinter Palmen liegt Old Ford, eine zwischen 1698 und 1701 errichtete Festung. Sie ist ein Symbol für den Wegzug der Portugiesen, die rund 200 Jahre lang über Sansibar geherrscht hatten.

Geografische Eckdaten zu Sansibar

Die Inselgruppe besteht aus den Hauptinseln Sansibar (Unguja) und Pemba. Sie weist eine Größe von 2.600 Quadratkilometern auf, wodurch es sich um die zweitgrößte Insel vor der östlichen Küste Afrikas handelt. Gerade einmal 120 Meter über dem Meeresspiegel liegt der höchste Punkt der Insel. Die Landschaft ist relativ flach. Heute leben rund 1,2 Millionen Menschen auf Sansibar.

Multikulturelles Sansibar - ein Relikt aus der Vergangenheit

Sansibar ist traditionell ein bedeutender Handelsplatz gewesen. Vor alle exotische Gewürze haben hier ihren Besitzer gewechselt. Noch heute findet man auf der Inselgruppe zahlreiche Gewürzfarmen vor, die besucht werden können. Der rege Handel auf Sansibar hat dazu geführt, dass die unterschiedlichsten Kulturen aufeinandertrafen und heute gemeinsam auf der Insel leben: Sansibar ist multikulturell. Die heute noch vorherrschende Sprache ist neben Englisch Swahili. Sie wurde im 8. Jahrhundert für die Kommunikation zwischen Einheimischen und arabischen Händlern entwickelt. Es handelt sich um eine Mischung aus afrikanischen Sprachen und Arabisch, die im Laufe der Zeit um englische und deutsche Begriffe erweitert worden ist.

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