Urlaub auf den Kanaren - Spanien oder doch Afrika?

Vor der Nordwestküste Afrikas befinden sich die Kanarischen Inseln. Es handelt sich um eine spanische Inselgruppe. Der Entstehungsursprung der Inselgruppe ist vulkanisch. Bekannt sind die Kanaren unter anderem für ihre schwarzen und weißen Sandstrände. Die größte Insel der Inselgruppe ist Teneriffa. Im Winter sind die Gipfel des Pico del Teide mit Schnee bedeckt. Der im Nationalpark liegende Vulkan gilt immer noch als aktiv. Auf ihm befindet sich eine Sternwarte. Die Hauptstadt Teneriffas - Santa Cruz de Tenefife - ist für ihr großes Karnevalsfest bekannt, das vor der Beginn der Fastenzeit jährlich stattfindet.

Die Inseln des ewigen Frühlings

Kanaren Kreuzfahrt

Die Kanaren sind als Inseln des ewigen Frühlings bekannt. Wer hier Urlaub macht, der darf sich nahezu das gesamte Jahr über Sonnenschein freuen. Etwa 300 Sonnentage zählt die Inselgruppe. Auf Gran Canaria wird dieser Rekord noch übertroffen: 320 Sonnentage warten hier auf die Urlauber. Lanzarote und Fuerteventura gelten als die wärmsten Inseln der Kanaren. Sie liegen am dichtesten am afrikanischen Kontinent, sodass der warme Landeinfluss des Klimas zu spüren ist. Der Sommer auf Fuerteventura dauert etwa von April bis November, zu dieser Zeit ist es auf der Insel besonders warm.

Die Kanarischen Inseln als Teil von Spanien

Die Kanarischen Inseln nehmen eine besondere Position ein: Sie legen geologisch in Afrika, da sie sich räumlich direkt vor dem afrikanischen Kontinent befinden. Politisch zählen die Kanaren jedoch zu Spanien. Somit gehören die Kanaren zur EU. Biogeografisch werden die Kanaren zu Makaronesien gezählt. Die Inselgruppe ist ein beliebter Urlaubsort, insbesondere für Europäer. Acht der Inseln sind bewohnt, die übrigen Inseln sind unbewohnt. Insgesamt leben auf den Kanaren etwa 2,1 Millionen Menschen.

Die beliebtesten Stände der Kanaren

Kanarische Inseln

Zu den beliebtesten Stränden der Kanaren gehören der Strand Puerto de Mogán (Gran Canaria), der Strand Famara (Lanzarote) und der Strand El Castillo (Fuerteventura). Zu den weißen Stränden der Inselgruppe zählen der Playa de los Charcos (Fuerteventura), der Playa de Papagayo (Lanzarote) und der Playa Flamingo (Lanzarote). Das preisliche Niveau ist auf den Kanaren stark unterschiedlich. Relativ günstige Urlaubsorte sind La Palma, El Hierro und La Gomera. Fuerteventura und Teneriffa hingegen gelten als verhältnismäßig teuer. Die schwarzen Strände der Kanaren verdanken ihre Farbgebung den vulkanischen Aktivitäten auf der Inselgruppe. Über viele Jahrtausende hat sich immer wieder Ascheregen über der Inselgruppe ergossen. Die Strände wurden auf diese Weise schwarz gefärbt. Rund um die schwarzen Strände ist der Boden oftmals sehr fruchtbar, da der Ascheregen die Fruchtbarkeit des Bodens gefördert hat. Die schwarze Farbe der Strände ist demnach auf natürliche Weise entstanden und wurde nicht künstlich vom Menschen angelegt. Der Blick auf die schwarzen Strände aber auch die Vulkane sorgt für faszinierende Eindrücke während des Urlaubs.