9 gute Bücher zum Thema

Städteplanung und Architektur


Sub-Saharan Africa


Asmara


Le Corbusier


  • Klappentext (aus dem egl. übersetzt):

Trotz des wachsenden Interesses an Afrika ist die gebaute Umwelt des Kontinents in vielen Teilen der Welt noch weitgehend unbekannt. Die sieben Bände des Sub\-Saharan Africa Architectural Guide bilden den ersten umfassenden Überblick über die Architektur südlich der Sahara, der dem Reichtum der Bauten in dieser Region gerecht wird. In 49 Kapiteln, die sich jeweils einem Land widmen, fügen sich die reich bebilderten Texte von mehr als 350 Autoren aus Afrika und der ganzen Welt zu einem Werk der Superlative zusammen. Anhand von 850 ausgewählten Bauwerken und über 200 thematischen Beiträgen wird die Baukultur des Kontinents beleuchtet und kontextualisiert. Die vielfältigen Beiträge zeichnen ein facettenreiches Bild der Architektur Afrikas im 21. Jahrhundert, einer Disziplin, die sowohl von traditionellen und kolonialen Wurzeln als auch von den heutigen globalen Verflechtungen und Herausforderungen geprägt ist. Ein einführender Band zur Geschichte und Theorie der afrikanischen Architektur liefert wichtiges Hintergrundwissen. 1 Einführung: Geschichte und Theorie der afrikanischen Architektur 2 Westafrika vom Atlantik bis zur Sahelzone 3 Westafrika entlang der Atlantikküste 4 Ostafrika von der Sahelzone bis zum Horn von Afrika 5 Ostafrika von den Großen Seen bis zum Indischen Ozean 6 Zentralafrika vom Atlantik bis zu den Großen Seen 7 Südliches Afrika zwischen Atlantik und Indischem Ozean.

  • Klappentext (aus dem engl. übersetzt):

Der nordostafrikanische Staat Eritrea war zu Beginn des 20. Jahrhunderts lange Zeit eine italienische Kolonie und schüttelte erst kürzlich einen anderen Eindringling, Äthiopien, ab. Die mehr als 700 Jahre alte Hauptstadt explodierte mit der Ankunft italienischer Kolonisten in den 1930er Jahren zu neuem Leben und Wachstum und stagnierte dann unter äthiopischer Herrschaft. Das überraschende Ergebnis ist ein lebendiges Museum der italienischen Nuova Architettura, in dem dekorative Schornsteine die Straßenmärkte überragen und Bullaugen den Blick auf den Fahrradverkehr freigeben. Futuristische, monumentalistische, rationalistische und kubistische Werke sind nicht nur erhalten, sondern prägen das Stadtbild.

In dieser neu formatierten Ausgabe von Asmara setzt der Fotograf Stefan Boness private, öffentliche und industrielle Gebäude so in Szene, dass sie sich in ihre manchmal befremdliche zeitgenössische afrikanische Umgebung einfügen. Es gelingt ihm, die einzigartige Atmosphäre einer Stadt zu vermitteln, in der die architektonische Zeit in einigen Bereichen stehen geblieben ist. Ein Essay über die Stadt ergänzt die umfangreichen Illustrationen.


  • Klappentext:

Kulturhistoriker Nicholas Fox Weber zeichnet den ­schillernden Lebens- und Schaffensweg eines der einflussreichsten Archi­tekten des 20. Jahr­hunderts nach: Le Corbusier. 17 seiner ­Bauten in sieben Ländern sind inzwischen zum Weltkulturerbe ernannt worden. Die Galionsfigur der Moderne wollte mit ­revolutionären Wohnkonzepten eine bessere Gesell­schaft schaffen. Als passionierter Gegner der herkömmlichen, von der Industrie geprägten Stadt der Jahrhundertwende mit ihren beengten Verhältnissen träumte er von großen, lichtdurchfluteten Wohnhäusern in parkähnlicher Umgebung. Eines seiner kühnsten Projekte sah sogar den Abriss eines ­Großteils von Paris vor. Die als Standardwerk gerühmte erste umfassende Biografie Le Corbusiers liegt hier endlich in deutscher Übersetzung vor.



Multidisziplinäre Sichtweisen auf afrikanische Städte


Architektur in Afrika: Bautypen und Stadtformen südlich der Sahara


Die internationale Stadt Tanger


Klappentext (gekürzt):

Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Ethnologie / Volkskunde, Note: 2,7, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main (Institut für Ethnologie), Veranstaltung: Seminar, Jugend, Stadt und Migration im Senegal, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Schulbücher des Faches Erdkunde der Klassenstufe 12 haben in unserem föderalistischen Bildungssystem der Bundesrepublik Deutschland eines gemeinsam. Unabhängig davon, in welchem Bundesland das Fach unterrichtet wird, findet man im Inhaltsverzeichnis das Thema "Stadtgeographie". In dieser Kategorie werden Konzepte, Raumplanung und Stadtentwicklung thematisiert, aber auch Stadtmodelle aus historischem und kulturellem Gesichtspunkt zusammengefasst. So findet man die römische Stadt, die mittelalterliche europäische Stadt und die Residenzstadt, die Industriestadt, sowie Gartenstädte. Ebenso werden Städte nach globalen und politischen Merkmalen veranschaulicht, wie z.B. die sozialistische Stadt, die Trabantenstadt, die nordamerikanische Stadt und die lateinamerikanische Stadt. Dabei wird auch die afrikanische Stadt genannt und charakterisiert.  Die Frage...

  • Klappentext:

Die Urbanisierungsprozesse, die sich heute in Afrika vollziehen, sind die weltweit größte stadtplanerische Herausforderung der Gegenwart. Von 400 Millionen Menschen ist die Rede, wenn es um den Bevölkerungszuwachs afrikanischer Agglomerationen bis 2050 geht. Doch wie werden diese Megacities aussehen, wenn sich eine urbane Stadtkultur an vielen Orten erst seit einer Generation herausbilden kann? Wird der Typus afrikanische Stadt mehr sein als eine Ansammlung von Dörfern? Wenn wir zukünftig über urbane Lebensformen auf unserem Planeten nachdenken, können wir Afrika nicht länger ignorieren. Diese Architekturmonografie will gängigen Klischees entgegenwirken und die baukünstlerische Vielfalt südlich der Sahara in ein neues Licht rücken. Denn Bauen in Afrika ist weit mehr als die Lehmhütte mit Strohdach. Die sieben Kapitel sind zugleich ein Plädoyer für einen selbstverständlicheren Umgang mit Architektur und Städtebau auf einem Kontinent, der sich längst von Postkolonialismus, Korruption und Armut emanzipiert.

  • Klappentext:

Die marokkanische Stadt Tanger liegt an der Straße von Gibraltar, auf der Schwelle von Europa und Afrika, Orient und Okzident. Hier gründeten Diplomaten aus bis zu 13 verschiedenen Staaten ab Mitte des 19. Jahrhunderts internationale Organisationen, die die Basis für eine von 1923 bis 1956 bestehende Sonderverwaltungszone bildeten. Die Internationalisierung der Stadt wird von der Autorin nicht nur in die Kolonialgeschichte Marokkos eingeordnet, sondern selbst als eine spezifische Form der kolonialen Herrschaft, als „geteilter Kolonialismus", konzeptualisiert. Diesen untersucht sie über einen Zeitraum von rund 100 Jahren und anhand stadtplanerischer Infrastrukturprojekte wie dem Bau von Kanalisation und Schlachthaus. Auf diese Weise wird am Beispiel der Stadt Tanger sichtbar, wie sich globale und lokale Entwicklungsprozesse gegenseitig bedingten und einen klar definierten Raum nachhaltig prägten. Erstmals konnte die Autorin für diese Studie weit verstreute Akten aus den Archiven internationaler Organisationen zusammentragen und mit dem Ansatz der transnationalen Geschichte auswerten.


Beyond the West New Global Architecture


Eine Vision von Gabun durch seine zukünftigen Infrastrukturen


Indigenes Wohnen und Leben in den nördlichen Savannen


  • Klappentext:

Beyond the West reist quer durch Asien, Afrika und Amerika, um zu zeigen, wie

Architekten direkt vor Ort auf die sich verändernde Welt antworten und präsentiert auf diese Weise eine wahrlich globale Architektur.

Ein neuer Blick auf die Architektur unserer Zeit - jenseits der westlichen Länder.

Die sich rasant wandelnden Gesellschaften in vielen Schwellen- und Entwicklungsländern stellen Architekten aus aller Welt vor große Herausforderungen. Nachdem westliche Architekten und ihre Büros die globale Baukunst bestimmten, haben sich inzwischen auch Architekturbüros nichtwestlicher Länder in ihren Heimatländern etabliert und internationale Aufmerksamkeit erreicht. Lokale Architekten, die mit Kultur und Umfeld vertraut sind, finden dabei oft deutlich andere Lösungen für regionale Bedürfnisse wie Nachhaltigkeit, Migration, Transport, Materialien und Traditionen.


  • Klappentext:

Die Geschichte der Länder ist eng mit der Eroberung ihrer Länder von Ost nach West und von Nord nach Süd verbunden. Sie bestimmt die Einzigartigkeit eines Landes durch die Auslöschung von Distanzen, die es jedem seiner Bürger erlaubt, sich die Nation und damit das Land anzueignen. Die Eroberung seiner Ländereien bedeutet nichts anderes als den Aufbau einer Infrastruktur, die die Bevölkerungen, wo immer sie sich innerhalb des Landes niedergelassen haben, miteinander verbindet; dies wird wirklich den Zugang zur Phase der wahren Entwicklung der Gebiete und der Nation als Ganzes ermöglichen. Diese Infrastruktur muss nachhaltig, sicher, praktisch und "intelligent" sein, damit sie der Hebel für die Wertschöpfung und den Wohlstand sein kann.

  • Klappentext:

Die Fremdheit der Formen, die sinnvolle Anpassung an die ökologischen Gegebenheiten und die unglaubliche Variationsbreite von Wohnen und Leben in den nördlichen Savannen Afrikas haben mich schon früh in meinem Studium fasziniert. Als Geograph ging ich zunächst daran, die Fülle an Formen zu erfassen, zu ordnen und letztlich zu benennen. Vertiefende Betrachtungen zur Familienstruktur, zu Religion und Tradition, zu Landbau und Viehzucht kamen erst im Laufe der späteren Jahre dazu. Diese Erweiterung barg aber auch die latente Gefahr in sich, das Thema unübersichtlich werden zu lassen. Immerhin stellen die nördlichen Savannen eine Region dar, in der viele Ethnien mit unterschiedlichen Religionen (Ahnenkult – Islam) und andersartiger Lebensweise (Bauern – Viehzüchter) aufeinander trafen und sich nicht nur gegenseitig positiv beeinflussten, sondern auch zur Veränderung und sogar zum Verschwinden von kulturellen Eigenheiten autochthoner Völker führten. Auch die Kolonialzeit hat tiefe Spuren hinterlassen. Vielfach sind indigene Stämme mit autochthoner Lebensweise nur noch in Rückzugsgebieten, wie z. B. in Bergregionen, zu finden. Heute kommen weitere gravierende Einflüsse dazu, wie die stete Landflucht der männlichen Bevölkerung, der vermehrte Einsatz von Düngemitteln und Pestiziden, die Überschwemmung mit westlicher Überschussware und die Globalisierung des Handels. Die ökologisch angepasste Subsistenzwirtschaft weicht mehr und mehr einer marktorientierten Wirtschaftsweise. Die Variabilität der Kulturen wird dadurch vielfach zugunsten zweckmäßiger Uniformität verdrängt. So schrieb WITTEK 2013 (Kulturkonflikte VIII, deutschlandfunk.de) dazu: „In vielen afrikanischen Ländern gibt es im Zuge westlicher Modernisierung keine Sensibilität mehr für den Reichtum der ureigenen Kultur. Damit stirbt auch eine Wurzel der modernen, zivilisierten schwarzafrikanischen Kultur. Denn Wissen, Riten und Traditionen gehen Stück für Stück verloren.“


 

Interessante Neuerscheinung in 2021 zum Thema Städteplanung und Architektur



Ifriqiya


Kontaktarchitektur



Nebenbei gesagt zum Thema

Städteplanung und Architektur

Afrikanische Metropole

Ein Buch über die Architektur und Städteplanung Afrikas ist ein unbedingtes Muss für Vielreisende und Afrikaliebhaber. In vielen Büchern wird die Veränderung der Architektur vor und nach der Kolonialisierung deutlich gemacht. Vor rund 50 Jahren endete die Kolonialzeit Afrikas. Europäische Einwanderer und Kolonisten haben im Land viele tiefe Spuren hinterlassen. Das spiegelt sich auch in der Architektur wieder. Die Unabhängigkeit der afrikanischen Staaten, zeigen ihre Moderne und Zukunftsgewandtheit gerade in der Architektur. In vielen afrikanischen Regionen, sind eine Reihe aktuellster Gebäude zu entdecken.

In Abidjan entstanden Pyramiden und moderne Science-Fiction Hotels, die jährliche zahlreiche Besucher in ihren Bann ziehen. In Ghana, Sambia, Kenia, Senegal und an der Elfenbeinküste sind über 100 faszinierende Bauten zu entdecken. Gewerbe, Handel und Verwaltung sind wichtige Faktoren einer Städtebildung. Das zukünftige Städtewachstum konzentriert sich immer mehr auf die weniger entwickelten Länder der Erde. Für Afrika oder Asien wird zwischen 2010 und 2050 eine Zunahme von Stadtbewohnern von über 50% prognostiziert.


Weiter zum Thema Tiere und Pflanzen

Zurück zum Thema Romane und Belletristik