9 gute Bücher zum Thema

Musik und Tanz


African Songs


Black Music


Westafrikanischer Tanz


  • Klappentext:

Das erste Songbook von Abdullah Ibrahim enthält 15 atmosphärische Songs für Klavier. African Songs – das sind pulsierende Rhythmen, bluesige Melodien und stimmungsvolle Balladen. Abdullah Ibrahim wurde in Kapstadt geboren. Seine musikalischen Wurzeln liegen im Jazz, Gospel und in der traditionellen Musik seiner Heimat Südafrika. Für das Songbook wurden 15 Song-Improvisationen originalgetreu transkribiert. Mit dem im Buch abgedruckten Webcode können die Originaleinspielungen der Stücke kostenlos im mp3-Format aus dem Internet heruntergeladen werden. Schwierigkeitsgrad: 3

  • Klappentext:

Vom 16. bis ins 19. Jahrhundert wurden über 14 Millionen Afrikaner in die Neue Welt verschleppt. Dieser unfreiwillige Kulturtransfer hat bis heute Spuren hinterlassen, die in der Musik besonders deutlich sind: Das Zusammentreffen afrikanischer und europäischer Kulturtraditionen war die Voraussetzung dafür, dass afroamerikanische Musik im 20. Jahrhundert zur musikalischen Weltsprache wurde. "Black Music" verfolgt diesen kulturellen Vermischungsprozess anhand ausgewählter Beispiele. Vielfältige Praxismaterialien in Wort, Note, Bild und Ton bieten Ansatzpunkte für eine spannende Spurensuche in 19 Kapiteln. Dabei werden so attraktive Themengebiete wie Blues, Jazz, Son, Samba oder Rap genauer unter die Lupe genommen. Die zum Heft erhältliche Doppel-CD+ (Audio-CD und CD-ROM) mit über 60 Audio-Tracks vereinigt musikethnologisch authentische Hörbeispiele und Videosequenzen (Videoteil der CD-ROM) mit Originalaufnahmen und stilechten Playbacks bekannter Hits (z.B. Lucille, Chan Chan, Circle of Life). Zahlreiche Arbeits- und Lösungsblätter, Noten und eine Tanzanleitung auf dem Datenteil der CD-ROM machen die opulente Medien-Ausstattung komplett.

  • Klappentext:

Afrikanischer Tanz ist in den Schulsystemen weltweit seit vielen Jahren nicht mehr präsent. Die Präsenz kultureller Tänze hat sich in Bildungseinrichtungen kaum bemerkbar gemacht. Die häufigsten Formen des Tanzes, die auf Universitätsebene zur Anrechnung studiert werden, sind Ballett, Modern, Jazz und Stepp. Afrikanischer Tanz ist nur selten vertreten. Man kann unabhängig eine Vielzahl afrikanischer Tänze studieren. Die Frage ist, wie kann ein Student einen Abschluss an einer akkreditierten Universität machen, wenn diese Kurse nicht angeboten werden? Diese Arbeit befasst sich mit der Ästhetik des westafrikanischen Tanzes und diskutiert Bräuche, Traditionen, Tanzformen und zusätzliche Komponenten, die die westafrikanische Kultur lebendig werden lassen. Sie wird für Fachleute auf dem Gebiet des Tanzes nützlich sein, die versuchen, eine westafrikanische Tanzinstitution irgendwo auf der Welt zu gründen. Dieses Projekt beabsichtigt, den Mangel an traditionellem afrikanischem Tanz innerhalb einer Vielzahl von Universitätssystemen zu analysieren und beinhaltet ein Beispiel für einen westafrikanischen Tanzkatalog, wobei der Tanzlehrplan der State University of New York, College of Brockport (SUNY Brockport) als Vorlage dient.


Nyela Africa! 1


Musikvermittlung in Afrika. Hintergründe, Instrumente und Vermittlung afrikanischer Musik


Nancy Cunards Negro


  • Klappentext:

Auf der Begleit-CD finden sich zusätzliche Materialien zum Heft: - Hörbeispiele - Playbacks - Videosequenzen zu den Bewegungsbeschreibungen - weiteres Notenmaterial als PDF für transponierende Instrumente. Die vielfältige Musik Afrikas begeistert durch ihre mitreißenden Rhythmen, ihre reizvollen Melodien und ihre stete Verbindung mit Bewegung und Tanz. Besonders in der Schule ist die Beschäftigung mit afrikanischer Musik nicht nur ein wichtiger Beitrag zur interkulturellen Musikerziehung, sondern stößt auch bei Schülern auf großes Interesse. Dieses Heft bringt die Musik des schwarzen Kontinents ins Klassenzimmer - mit schulpraktisch aufbereiteten Arrangements für das gemeinsame Singen und Musizieren. Die Traditionals und Popsongs aus verschiedenen Teilen Schwarzafrikas erscheinen in flexibel besetzbaren Arrangements. Diese können modular eingesetzt und so an die Gegebenheiten der Klasse leicht angepasst werden. Wirkungsvolle vokale und instrumentale Begleitsätze ermöglichen effektvolle Performances. Für Schüler ohne oder mit geringen instrumentalen Vorkenntnissen bieten einfache Begleitstimmen, oft auch in Buchstabennotation, Möglichkeiten zur Einbeziehung. Einfache Gamesongs können einen lustvollen Einstieg ins Musizieren bilden und schulen Körperkoordination und Rhythmusgefühl. Da in Afrika Bewegung ein integraler Teil des Musizierens ist, werden im Heft auch zahlreiche Tanz- und Bewegungsbeschreibungen zur Musik angeboten. Zu jedem Stück findet sich eine Infoseite, die Folgendes bietet: - Hintergrundinformationen zu Herkunft und Bedeutung des Stücks - Liedtext mit deutscher Übersetzung und Aussprachehilfen - Tipps zu Einstieg und Erarbeitung - Besetzungsvorschläge - Tanz- und Bewegungsbeschreibung - Ideen für die Performance Auf den Notenseiten stehen zur Verfügung: - Leadsheets (ein- oder mehrstimmig) mit Klavierbegleitung - Begleitsätze für variable Besetzung (instrumental/vokal) - Stabspielsätze in konventioneller oder Buchstabennotation - Begleitstimmen oder Patterns für Percussion, Singstimme, Keyboard oder Bass - Gitarren und E-Bass-Grifftabellen

  • Klappentext:

Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Musikwissenschaft, Justus-Liebig-Universität Gießen, Sprache: Deutsch, Abstract: Wenn man über Musik in Afrika spricht, ist man womöglich versucht, an eine primitive Musikkultur zu denken. Doch dabei wird die Musik in Afrika unterschätzt. Afrikanische Musik kann durchaus kompliziert klingen und komplexe Strukturen besitzen. Doch was zeichnet afrikanische Musik aus? Wodurch klingt afrikanische Musik so, wie sie klingt? Wie wird afrikanische Musik gemacht? Natürlich unter-scheidet sie sich stark von der europäischen, doch besonders die Vermittlung der Musik unterscheidet sich stark von der in Europa. Im Rahmen meiner Hausarbeit werde ich diese und weitere Fragen beantworten. Dabei habe ich folgende Struktur gewählt: zuerst gehe ich auf die kulturellen und sozialen Hintergründe der Musik ein, da diese bei der Betrachtung der afrikanischen Musik und besonders der Musikvermittlung wichtig sind. Als nächstes gehe ich auf die Musik selber ein: ich werde einen Überblick über die Instrumente in Afrika geben. Nachdem diese Vorinformationen gegeben sind, kann man sich der Musikvermittlung in Afrika zuwenden. Dabei werde ich, um einen möglichst breiten Einblick zu geben, mich verschiedenen Beispielen aus verschiedenen Kulturen zuwenden, nachdem ich einen allgemeinen Überblick über die Ausbildung der Musiker in Afrika gegeben habe. Hier werde ich Fragen beantworten wie: Wie und durch was wird Musik in Afrika gelernt und gelehrt? Wodurch unterscheidet sich das Lehren und Lernen in Afrika von dem in Europa? Worin liegen die Ursachen für diese Unterschiede?

Klappentext:

Die grandiose Neuedition eines legendären Klassikers, der die afroamerikanische Kultur feiert und einmalig vielfältig in die aktuellen Debatten einbettet.

»Die ehrgeizigste Anthologie, die je über Schwarze versucht wurde.« New York Times

Fast die gesamte Erstauflage von »Negro«, das Standardwerk zu afroamerikanischer und karibischer Kultur aus dem Jahr 1934, fiel im Zweiten Weltkrieg den deutschen Bomben auf London zum Opfer. Herausgegeben von der Milliardärstochter, Feministin und Menschenrechtlerin Nancy Cunard. Die Erinnerung an dieses Buch über die Kunst, Musik und Literatur Afrikas, Afroamerikas und der Karibik war fast schon in Vergessenheit geraten. Einzig eine gekürzte englische Taschenbuchausgabe sowie eine französische Edition hielten sie am Leben.

Der Kulturpublizist, Musik- und Hörspielautor Karl Bruckmaier wagt sich knapp 90 Jahre nach Erscheinen an dieses einzigartige Kompendium mit faszinierenden literarischen und künstlerischen Beiträgen heran: In einer Zeit, in der das Thema Rassismus und dessen Bekämpfung rund um den Erdball wieder ganz oben auf der Agenda der Öffentlichkeit stehen. Der Tod von George Floyd ist der traurige Bezugspunkt der Gegenwart, gleichzeitig ist das Buch ein Statement gegen jegliche Form von Rassismus einst und jetzt.

Karl Bruckmaier wählte etwa 30 relevante Texte aus Nancy Cunards legendärer Zusammenschau aus und macht sie in seiner Übersetzung zusammen mit Isabella Bruckmaier erstmals auf Deutsch zugänglich. Unter anderem mit Beiträgen und Übersetzungen von oder zu Louis Armstrong, Samuel Beckett, William Carlos Williams, George Antheil, W.E.B. DuBois und Langston Hughes. Ein historisches Black-Pride-Dokument, ein Muss für alle, die die kraftvolle Vielfalt der Kunst feiern und ein großartiges Statement für Pluralität. Illustriert mit Bildern des international renommierten Fotografen Olaf Unverzart. Im Oktober 2020 erscheint von Karl Bruckmaier außerdem ein gleichnamiges Hörspiel mit Erstsendung auf Bayern 2.


Mein Leben – meine Djembe


Von Trommlern, Zauberern und wilden Tieren


Begegnungen mit außereuropäischer Musik


  • Klappentext:

Dieses Buch ist die Autobiografie des großen Musikers Famoudou Konaté aus dem westafrikanischen Guinea. Er gehört den Malinké an, einer Volksgruppe, in deren hochdifferenzierter Musikkultur die Djembe-Trommel im Mittelpunkt steht. Konaté ist einer der bedeutenden lebenden Djembe-Meister. Sein Instrument ist heute auf der ganzen Welt bekannt und beliebt, auch dank der unzähligen Auftritte und Workshops von Musikern wie Famoudou Konaté. Das Buch enthält viele, auch bisher unbekannte Details über die Djembe und ihre Begleitinstrumente, über ihre Geschichte, über Spielweisen und Gestaltungsprinzipien, über Rhythmen, Lieder und Tänze und ihre Bedeutung. Konaté erzählt aber auch ausführlich von seiner Kindheit in Guinea, von der Gesellschaft seiner Heimat mit ihren kulturellen Praktiken und ihren Problemen damals und heute, von seinen Reisen und von einem Leben »zwischen den Kulturen«, das seine Weltsicht geprägt hat.

  • Klappentext:

Diese wunderschönen, unbekannten Geschichten aus verschiedenen Teilen Afrikas mit einfachen Liedern zum Mitsingen sind eine Fundgrube für Musiklehrer, Pädagogen, Eltern und Kinder von Klasse 2 – 5. Jede der mündlich tradierten Erzählungen enthält überlieferte Lieder, Rhythmen und vielfältige Aktionen in den Bereichen Singen, Musizieren, Tanz, kreative Gestaltung und szenische Darstellung. Daraus wurde ein abwechslungsreiches und sorgfältig aufbereitetes Material für die pädagogische Praxis entwickelt. Die variabel einsetzbaren Bausteine für fächerübergreifendes Arbeiten in Musik, Deutsch, Kunst und Sachunterricht enthalten: - Anregungen zum konkreten Stundenverlauf inklusive Arbeitsblätter und Tafelbilder - Tipps zur Erarbeitung der Lieder und Instrumentalarrangements - Einblicke in die Lebenswelt Afrikas mit kulturellen und landeskundlichen Aspekten Ein allgemeiner Teil bietet: - Anregungen für Erzähl-Warm-ups und Spiele - Leicht übertragbare Ideen zur Gestaltung von Geschichten, z. B. als Klanggeschichte oder Spontantheater bis zur musikalisch-szenischen Aufführung - Informationen über den historischen Hintergrund afrikanischer Geschichtenerzählung und die Bedeutung der mündlichen Überlieferungspraxis (oral culture) Die Lieder werden im Wechselgesang (call-response) gesungen – auf Deutsch oder in der Originalsprache. Die Begleitarrangements bestehen aus einfachen Patterns für variables Instrumentarium (Bodypercussion, Small-Percussion, Trommeln, Stabspiele, Flöten etc.). Die Stimmen können einfach durch Vor- und Nachspielen erlernt werden. Inklusive ist eine Hör-CD mit allen Liedern als Gesamtaufnahme sowie als instrumentale Playbacks: zum Mitsingen, Mitspielen und Tanzen, als ideale Vorbereitung und Unterstützung im Unterricht. Zusätzlich enthalten ist eine Geschichte in Hörbuch-Fassung.

  • Klappentext:

Der Band „Begegnungen mit außereuropäischer Musik I“ erfüllt zwei Funktionen: Zum einen führt er in die Eigenarten von Musik ein, die außerhalb Europas beheimatet ist, aber Einfluss auf europäische Musik hatte. Zum anderen zeigt er Perspektiven des Handelns bei der Begegnung mit fremder Musik auf. Es wird einerseits deutlich, was durch die Annahme des Fremden gewonnen wird, andererseits zeigt sich aber auch, wie viel und was vom Eigenen der Preis dafür ist. So dient der Band dazu, am Beispiel des Umgangs mit Musik die Augen für Probleme der Integration des Fremden bzw. für Inter- und Transkulturalität zu öffnen.

Das hier vorgelegte Unterrichtsmodell „Begegnungen mit außereuropäischer Musik I“ ermöglicht oder erleichtert die Planung und Vorbereitung eines Musikunterrichts, der Zugänge zu Musik anderer Kulturen eröffnen möchte - zu einer Musik also, die früher als „exotisch“, später auch als „Weltmusik“ bezeichnet wurde. Er stellt einen besonderen Beitrag zur interkulturellen Musikdidaktik insofern dar, als er - fern von jeder Utopie - nicht die Konfrontation mit dem Fremden sucht, sondern einen behutsamen Weg wählt. Die Musiken anderer Kulturen - in diesem Band geraten der Vordere Orient, der Ferne Osten und Indien in den Blick - werden eingeführt über musikalische „Begegnungen“, die bereits stattgefunden haben: Kompositionen, die sich mit Musik anderer Kulturen auseinandersetzen, bilden den Einstieg in die jeweils fremde Musik. Dazu werden Stücke aus der Kunstmusik, aus dem Jazz und aus der Popmusik herangezogen. Damit werden mögliche „Schnittstellen“ zwischen Eigenem und Fremdem vorgegeben, mit denen die Schülerinnen und Schüler sich ihrerseits auseinandersetzen.



Interessante Neuerscheinung in 2021 zum Thema Musik

Der südafrikanische Männerchor












Nebenbei gesagt zum Thema

Musik

Afrikanische Musikgruppe

Afrikanische Musik ist traditionell und wird in allen schwarzafrikanischen Ländern gespielt. Die Musik wird nur gering von Musikstilen außerhalb Afrikas beeinflusst. Afrikanische Musik wird nicht wie in Europa in Schlager, Rock oder Jazz unterteilt. Vielmehr findet eine Unterteilung zwischen ritueller Musik, Unterhaltungsmusik und höfische Musik für Königtümer statt. Ein wichtiges Instrument ist eine Trommel. In einem afrikanischen Buch über landestypische Instrumente lernen Sie viel über die musikalische Kultur des Landes. Durch die Trommel werden komplexe Rhythmen gespielt.

Die Musikinstrumente und Spielweisen sind in den einzelnen Stilregionen sehr unterschiedlich. Ein weiterer wichtiger Bestandteil der afrikanischen Musik ist die ständige Wiederholung. Das hat den Vorteil, dass Zuhörer leichter in ein Lied eintauchen können. Afrikanische Trommeln scheinen regelrecht singen zu können. Viele Rituale werden durch die Klänge von Trommeln durchgeführt. Sie verschaffen ein besonders Ambiente und sorgen dafür, dass alle Betrachter gebannt zusehen. Viele Menschen erreichen durch das Pattern oder Schlagen der Trommeln einen tranceähnlichen Zustand.

Musikpädagogik

Flötenspielende afrikanische Kinder

Wenn Sie sich für die Musikpädagogik in Afrika interessieren, dann sind Sie in dieser Kategorie genau richtig. Die Musikpädagogik ist ein weitläufiges Thema. Die Bücher über die Musikpädagogik Afrikas bringt Sie ein Stück näher der afrikanischen Musik und dessen Bedeutung. Nicht jede afrikanische Musik dient der Unterhaltung. Viele Rhythmen haben einen rituellen und traditionellen Ursprung. Durch ein Buch über die Black Musik können Sie einiges über die Kultur und die verschiedenen Rhythmen lernen.

Black Musik ist auch in Europa weit verbreitet. Mit der richtigen Lektüre erhalten Sie viele Hintergrundinformationen über die Musik, die Klänge und unterschiedlichen Instrumente. Bücher wie "Von Trommlern, Zauberern und wilden Tieren" sind auch für Kinder sehr interessant. Kinder lieben es, auf Trommeln Rhythmen nachzuspielen. Das fördert die Konzentration und das Taktgefühl, welches zum Erlernen der unterschiedlichsten Instrumente sehr wichtig ist. Aber auch für Erwachsene ist es nie zu spät, ein Instrument zu erlernen. Mit den Büchern aus der Kategorie Musikpädagogik setzen Sie hierfür einen ersten Baustein.

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